Abverkauf der Software-Aktien macht dieses Unternehmen jetzt zum Schnäppchen

Abverkauf der Software-Aktien macht dieses Unternehmen jetzt zum Schnäppchen

Was, wenn ausgerechnet die Branche, die jahrelang als „unkaputtbar“ galt, gerade falsch verstanden wird? Die Kursverluste vieler Software-Aktien wirken dramatisch. Doch sie erzählen nicht überall dieselbe Geschichte. Bei manchen Aktien bietet der Kursverlust Einstiegschancen. Im "Money + Mind"-Webinar stellte Thierry Borgeat eine Aktie vor, bei der sich jetzt lohnt, hinzuschauen.

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Bei der Aktie handelt sich sich um ServiceNow. Das Unternehmen unterscheidet sich aus Thierrys Sicht fundamental von vielen anderen Softwareanbietern. Der entscheidende Punkt ist nicht die Oberfläche, sondern die Funktion im Unternehmen. ServiceNow ist tief in operative Kernprozesse großer Konzerne eingebunden. Es orchestriert Abläufe, Tickets, Genehmigungen und IT-Workflows – unabhängig davon, ob diese von Menschen oder KI-Systemen ausgeführt werden.

Genau darin sieht Borgeat den entscheidenden Vorteil. Während viele Softwareprodukte direkt durch KI ersetzt oder vereinfacht werden könnten, sitzt ServiceNow eine Ebene höher. Es koordiniert Prozesse, sorgt für Transparenz, Compliance und Kontrolle. Gerade in großen, regulierten Organisationen ist das kaum ersetzbar.

Hinzu kommt eine außergewöhnlich hohe Kundenbindung. ServiceNow verliert kaum Kunden, selbst in schwierigen Marktphasen. Der Free Cashflow wächst weiter, die fundamentale Entwicklung bleibt stark – trotz eines massiven Kursrückgangs. Für Borgeat ist das ein klassisches Beispiel für eine Aktie, bei der sich Kurs und Unternehmensrealität deutlich voneinander entfernt haben.

Trotzdem rät er nicht zum schnellen Einstieg. Die Aktie befindet sich aus technischer Sicht noch in einer Abwärtsbewegung. Für ihn ist Geduld entscheidend. Erst wenn sich eine Stabilisierung abzeichnet, wird das Chance-Risiko-Verhältnis interessant.

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