Nach Kursverlusten gibt es hier jetzt gute Chancen
Der Boom bei KI-Aktien und Chip-Produzenten täuscht etwas darüber hinweg, dass die Stimmung in vielen anderen Sektoren gerade eher schlecht ist und die Firmen teilweise deutlich an der Börse verloren haben. Dazu gehört der Aerospace-Sektor. Doch laut Thierry Borgeat aus dem "Money + Mind"-Expertenteam ist dieser Rückgang vor allem narrativ getrieben und blendet die langfristige Realität aus. Thierry sieht daher interessante Anlagemöglichkeiten, wie er im Webinar erläutert.
Denn strukturell ist die Branche äußerst robust: Viele Flugzeughersteller sind auf Jahre ausverkauft, und Zulieferer wie Triebwerkshersteller verfügen über extrem hohe Auftragsbestände.
Thierry nennt eine Reihe von konkreten Akteuren und Strategien, je nach Risikoprofil des Anlegers:
- iShares Aerospace & Defense ETF: Diesen nennt er als einfache Möglichkeit für Anleger, die über ein diversifiziertes Produkt den gesamten Sektor in einem Korb abdecken wollen.
- Airbus: Als reiner Flugzeugbetreiber bzw. -verkäufer hat Airbus im Vergleich zu den reinen Turbinenherstellern am meisten unter dem aktuellen Marktnarrativ gelitten.
- Safran: Das französische Unternehmen ist für Thierry die defensive Wahl, da es sehr breit klassifiziert und abgestützt ist.
- GE Aerospace: Gilt für ihn als die aggressivere Wahl, da sie sich rein auf das extrem hochmargige Turbinengeschäft fokussieren.
- Rolls-Royce: Thierry bezeichnet das Unternehmen als die größte „Turnaround-Story“. Sie stellen Turbinen für Großraumflugzeuge (Wide-Body) her und bieten einen besonderen „Kicker“ im Geschäftsmodell: Sie bauen kleine Nuklearanlagen, die künftig für die Stromversorgung von Rechenzentren genutzt werden könnten. Er stellt explizit klar, dass diese Firma nichts mit den Rolls-Royce-Autos zu tun hat, da die Automarke zu BMW gehört.