Wenn Trump will, ist alles morgen vorbei
Die US-Börsen haben überraschend gelassen auf die Angriffe auf den Iran reagiert. S&P 500 und Nasdaq schlossen sogar im Plus. Aber die Nervosität steigt. Zwar wurden Irans religiöser Führer Ali Chamenei und viele weitere hochrangige Staatsvertreter bei den Angriffen getötet. Die Situation wurde dadurch aber eher gefährlicher.
Mit dem Rücken zur Wand ist das Regime unberechenbar geworden. Es überzieht offenbar planlos die gesamte Region mit Angriffen. Bislang sind Förderanlagen und Raffinerien der Ölindustrie nur wenig betroffen. Aber das kann sich jederzeit ändern. Wer sich die Karte anschaut, sieht, dass es genügend lohnenswerte Ziele in Reichweite von Irans Raketen gibt. Je verzweifelter das Regime seine Lage einschätzt, desto größer wird die Gefahr.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die Straße von Hormus. Bislang beschränkt sich der Iran auf Drohungen und Warnungen. Offenbar passierten sogar einige chinesische Tanker die Meerenge, wie Bloomberg berichtet. Jedoch wächst auch hier die Gefahr, dass das iranische Regime zum letzten Mittel greift und Tanker attackiert. Das würde zwar auch die eigenen Einnahmen treffen, wer aber nichts zu verlieren hat, den stört das nicht.