Warum das Glück so flüchtig ist und was Dein wahres Ziel sein sollte

Warum das Glück so flüchtig ist und was Dein wahres Ziel sein sollte

Glück ist eine Ursehnsucht des Menschen, die nicht verschwindet oder verkümmert. Das „Streben nach Glück“ steht sogar in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung:

“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.”

Aber schaffen wir es wirklich, dauerhaft glücklich zu sein? Natürlich gibt es immer wieder intensive, glückliche Momente. Manchmal sind sie sogar so intensiv, dass wir vor Glück weinen müssen. Doch leider hält dieses gute Gefühl nicht lange an.

Der Hauptgrund für die Flüchtigkeit des Glücks ist ein psychologisches Phänomen namens „hedonistische Tretmühle“ (auch hedonistische Adaptation genannt). Sie ist eines der wichtigsten Konzepte der modernen Glücksforschung. Die Theorie besagt, dass jeder Mensch - sobald gewisse Grundbedürfnisse gestillt sind - ein individuelles Basisniveau an Glück (Set-Point) hat. Wenn uns etwas sehr Positives (Lottogewinn, Hochzeit) oder Negatives (Unfall, Trennung) widerfährt, schlägt unser Glückspegel kurzzeitig nach oben oder unten aus.