Umkreist, inspiziert und beäugt: Erst langsam realisieren wir die Gefahr aus dem All
An den Märkten geht der AI Scare Trade weiter. Gestern erwischte es die Siemens-Aktie, die über sieben Prozent verlor. Auch hier ist wieder die Sorge groß, dass das Geschäft unter KI leiden könnte. Denn: KI ermöglicht es Unternehmen, ihre Software mit „offenen“ Systemen zu kombinieren. Sie müssen also nicht mehr alle Lösungen von einem Anbieter kaufen.
Siemens ist damit das neueste prominente Ziel einer Verkaufswelle, die aufgrund befürchteter KI-Disruption immer größere Kreise zieht und vor nichts Halt zu machen scheint. Insgesamt hat die Aktie seit vergangener Woche 15 Prozent verloren. Dabei galt Siemens mit seinen Angeboten im Bereich Industrial AI als einer der Gewinner der jüngsten Umwälzungen.
Aber über diesen doppelten Doom-Loop, der die Märkte beherrscht, habe ich ja schon viel geschrieben. Deshalb nun zu einem anderen Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird.
Im „Handelsblatt“ stieß ich auf ein Interview mit Michael Schöllhorn, Chef von Airbus Defence and Space. Er sprach über die Bedrohung aus dem Weltraum. Ganz ehrlich: Etwas mulmig kann einem da schon werden.