Im Iran-Krieg geht es jetzt um drei M: Munitionen, Märkte, Midterms
Was als moderate Reaktion an den Börsen begann, hat sich inzwischen zu einer Panik ausgeweitet. Die Kurse fallen massiv. Die Hoffnung ist verschwunden, dass der Iran-Krieg schnell endet. Stattdessen werden die schlimmsten Befürchtungen war: Die Straße von Hormus ist unpassierbar, der Ölpreis schießt in die Höhe. Mittlerweile hat er sogar die Marke von 100 Dollar je Barrel passiert.
Auslöser für den Kursrutsch sind nicht nur die Sorgen um die Konjunktur. Der Markt preist zunehmend weniger Zinssenkungen und eine anhaltend hohe Inflation ein. Zinsen von Staatsanleihen – eigentlich ein sicherer Hafen in Krisenzeiten – sind zuletzt gestiegen, und auch Gold leidet unter der Befürchtung steigender Zinsen und eines starken Dollars.

Wie es weitergeht, hängt jetzt massiv von drei Faktoren ab – den „3M“: Munition, Märkte und Mid-Terms. Diese setzen vor allem US-Präsident Trump unter Zugzwang, der den Konflikt letztlich beenden könnte und auch müsste.