Money-Call: "Bei Gold und Silber ist die Luft raus"
Gold und Silber werden gerade ihrem Ruf als "sicherer Hafen" nicht gerecht. Beide Edelmetalle verlieren in den Turbulenzen des Iran-Kriegs genauso wie Aktien. "Money + Mind"-Experte Maximilian Gamperling geht auch nicht davon aus, dass es so schnell wieder aufwärts gehen wird. Siehe hier den Ausschnitt aus dem "Money + Mind"-Webinar vom 24. März.
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Hier sind die Details seiner Analyse:
Gold: Kein Schutz in der Krise
- Kursentwicklung: Obwohl der Iran-Konflikt tobt, sinkt der Goldpreis. Er steht aktuell etwa 20 % tiefer als an seinem Hochpunkt vor wenigen Wochen. Allein in der letzten Woche fiel der Kurs um rund 10,6 % und in der laufenden Woche um weitere 2,4 %.
- Einschätzung: Maximilian sieht darin ein Zeichen, dass für die nächste Zeit das „Ende der Fahnenstange“ erreicht ist. Er geht nicht davon aus, dass Gold einfach weiter nach oben läuft, sondern rechnet eher mit einer längeren Seitwärtsbewegung, wie es auch in der Vergangenheit nach einem starken Anstieg der Fall war (siehe blauer Kasten in der Grafik). Kurzfristige Gegenbewegungen könnten aber möglich.

Silber: Warnung vor dem „Blow-off Top“
- Charttechnik: Bei Silber ist die Situation laut Maximilian noch ausgeprägter negativ. Er spricht von einem sogenannten „Blow-off Top“ – einer parabolischen Bewegung nach oben, gefolgt von einem Abverkauf und niedrigeren Hochpunkten.
- Historischer Vergleich: Er zieht Parallelen zum Jahr 2011, als auf einen ähnlichen parabolischen Anstieg ein Einbruch und eine viele Jahre andauernde Abwärtsbewegung folgten (siehe blauer Kasten). Entsprechend beurteilt er die aktuelle Lage bei Silber als „nicht gerade berauschend“.

Zusammenfassend rät Maximilian zur Vorsicht, da die typischen Krisenmechanismen bei den Edelmetallen derzeit nicht greifen.