Wo China jetzt an die Spitze will

Wo China jetzt an die Spitze will
Quelle: Getty

Wir beginnen die dritte Woche des Iran-Kriegs. Ich glaube, man kann mittlerweile sagen, dass sich der Konflikt nicht so entwickelt hat wie von US-Präsident Donald Trump gehofft. Statt einen Deal anzustreben, bleibt die Regierung in Teheran hart. Die Straße von Hormus gibt ihr ein mächtiges Druckmittel. Trump steht jetzt vor der Frage: Weiter eskalieren oder aufhören?

Andrew Bishop von Signum Global Advisors fasst dies wie folgt zusammen:

„Präsident Trumps Instinkt bzw. Neigung in einer Situation wie dieser dürfte vermutlich darin bestehen, die Oberhand über den Iran zurückzugewinnen, indem er ihm etwas ‚wegnimmt‘ – wobei die zwei plausibelsten Optionen eine Invasion der Insel Charg und/oder die gewaltsame Wiedereröffnung der Straße von Hormus sind. Das Problem für ihn ist, dass beide Optionen ein extrem schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen.“

Ich möchte die mögliche Weiterentwicklung im Iran-Konflikt an dieser Stelle aber nicht weiter ausführen. Stattdessen möchte ich den Blick auf China lenken. Denn etwas untergegangen in all den Nachrichten aus dem Nahen Osten ist, dass der Nationale Volkskongress den neuen Fünfjahresplan für den Zeitraum 2026 bis 2030 verabschiedet hat. Es ist mittlerweile der 15. Fünfjahresplan.