Schock-Report über die Folgen von KI erschüttert die Märkte

Schock-Report über die Folgen von KI erschüttert die Märkte
Quelle: Getty

Die Angst vor einer KI-Disruption hat an den US-Börsen am Montag eine neue, fast schon surreale Eskalationsstufe erreicht. Die Marktdynamik hat sich drastisch verschoben: Narrative und Social Media dominieren aktuell die Kursverläufe, während fundamentale Käufer an der Seitenlinie verharren.

Auslöser war augenscheinlich der Report „The 2028 Global Intelligence Crisis" der bis dahin weitestgehend unbekannten Research-Firma Citrini. Allein auf X wurde der Post über 20 Millionen mal aufgerufen. Das dort beschriebene Szenario ließ die Kurse auf breiter Front einbrechen. Abgestraft wurden Geschäftsmodelle von Zahlungsdienstleistern, über Private Credit bis hin zu Food Delivery. Die KI-Angst beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Software-Werte.

Drei große Verlierer: Während Auslöser des Kursrutsches bei DoorDash und American Express der Citrini-Report gewesen sein dürfte, war es bei IBM die Ankündigung von Anthropic, dass KI-Modell Claude künftig die Modernisierung der alten Programmiersprache COBOL automatisieren kann

Der „Blast Radius“ weitet sich aus. Jeder Tag bringt neue Entwicklungen, und der Markt operiert derzeit nach dem Prinzip: Erst verkaufen, dann fragen.

Hier sind die wichtigsten Thesen des Reports in der Zusammenfassung. Mit Sicherheit ist die Prognose zu radikal. Ich habe schon viele Doom-Szenarien gehört, die nie so eingetreten sind. Aber es ist eine Zukunftsvision, bei der es sich lohnt, sich damit auseinander zu setzen.