Ist die Börse bei Apple blind?

Ist die Börse bei Apple blind?
Quelle: Imago

Mit einem Börsenwert von über drei Billion Euro gehört Apple zu den absoluten Schwergewichten. Mit einem KGV von mehr als 30 ist der iPhone-Konzern recht hoch bewertet. Im "Money + Mind"-Webinar konnte sich Thierry Borgeat über die Bewertung nur wundern.

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Was gegen Apple spricht

Apple liefert weiterhin beeindruckende Zahlen, meldet Rekordverkäufe und verfügt über enorme Cash-Reserven. Trotzdem sieht Thierry die Aktie kritisch. Der Grund ist nicht die Qualität des Geschäfts, sondern das Missverhältnis zwischen Bewertung und Wachstum. Apple wächst aus seiner Sicht nur noch moderat, der iPhone-Markt ist weitgehend gesättigt und echte neue Wachstumstreiber fehlen. Dennoch wird die Aktie mit einem Bewertungsniveau gehandelt, das eher zu dynamischen Wachstumsunternehmen passt.

Aktien-Rückkäufe und Serviceumsätze können fehlende Innovation nicht dauerhaft kompensieren. „Ich sehe bei Apple schlicht keine Fantasie, die diese Bewertung rechtfertigt“, sagt er. Genau deshalb könne selbst ein qualitativ hochwertiges Unternehmen in einer Phase fallender Erwartungen zur Belastung für ein Portfolio werden.

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