Ein Crash im Zeitlupen-Tempo

Ein Crash im Zeitlupen-Tempo
Langlaufende Staatsanleihen von Großbritannien (Gilts), Frankreich (OAT), USA (Treasury) und Japan (JGB) sehen sich massiven Verkäufen gegenüber. Deswegen steigen die Renditen.

Während die Welt vor allem auf die Entwicklung beim Ölpreis achtet, vollzieht sich abseits eine dramatische Entwicklung. Man könnte sie fast schon einen „Crash in Zeitlupe“ nennen. Ich rede von den steigenden Renditen langlaufender Staatsanleihen. Sie sind simultan in verschiedenen Ländern deutlich nach oben geklettert (siehe Titelgrafik).

Besonders die Entwicklung bei den US-Staatsanleihen ist bemerkenswert: Die Rendite ist so hoch wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Gut zu erkennen ist vor allem, dass sich die Rendite von der Zinsentwicklung entkoppelt hat. Sie steigt, obwohl der Leitzins gefallen ist.

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