Die Zeit der "Magnificent Seven" endet - hier warten auf Anleger neue Chancen
Lange Zeit reichte es, einfach in die sogenannten „Magnificent Seven“ zu investieren, um den Markt zu schlagen. Doch im vergangenen Jahr enttäuschte die Performance weitestgehend.
Nach Ansicht von "Money+ Mind"-Experte Thierry Borgeat durchläuft der Technologiesektor einen strukturellen Wandel: Früher hochprofitable, kapitalarme Geschäftsmodelle werden zunehmend durch kapitalintensive Infrastrukturmodelle ersetzt.
Die großen Tech-Konzerne verlieren ihre einstigen Quasi-Monopole und stehen heute stärker im Wettbewerb – sowohl untereinander, etwa im Cloud-Geschäft, als auch durch neue Anbieter im Werbemarkt. Gleichzeitig erfordert der KI-Boom massive Investitionen in Rechenzentren und Hardware, wodurch sich der Sektor von „Asset-Light“-Modellen entfernt.

Zudem droht KI zu einer austauschbaren Massenware zu werden, bei der hohe laufende Investitionen kaum noch über Preise kompensiert werden können. In der Folge sinken die Kapitalrenditen, und Investoren verlangen zunehmend einen klaren Nachweis, dass die hohen Ausgaben tatsächlich Gewinne generieren.
Insgesamt agieren Tech-Unternehmen heute eher wie Infrastrukturdienstleister: Sie kämpfen mit hohem Investitionsdruck, steigender Verschuldung und härterem Wettbewerb, was die früheren Traumrenditen schmälert.
Wer könnte an die Stelle der "Magnificent Seven" treten? Das erfährst Du ein diesem Ausschnitt aus dem Webinar mit Thierry Borgeat bei "Money + Mind".