Der wahre KI-Engpass heißt Kupfer
Viele Anleger verbinden den Hype um Künstliche Intelligenz mit Halbleitern, Software und viel Rechenleistung durch Chips. Doch diese Sicht greift zu kurz. Hinter jeder KI-Anwendung steht eine gewaltige physische Infrastruktur aus Rechenzentren, Stromnetzen und Kühlsystemen.
Während Anleger gebannt auf die neuesten KI-Chips von Nvidia blicken, könnte ein deutlich unscheinbarer Faktor über das Tempo der KI-Revolution entscheiden: Kupfer. Denn ohne Stromnetze und Transformatoren bleiben selbst die leistungsfähigsten Chips wirkungslos.
Unterschätzte Infrastruktur hinter dem KI-Boom
Laut der Global Research der Bank of America verschlingen KI-Rechenzentren bis zu 75 Tonnen Metall je Megawatt. Überraschend dabei: Nur ein kleiner Teil entfällt auf Server und Schaltkreise. Der Großteil wird für die Infrastruktur und weitere Peripherie rund um die Rechenzentren benötigt.