Auf den Gold-Boom folgt der Dollar-Kollaps

Auf den Gold-Boom folgt der Dollar-Kollaps

„Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert; und es gibt Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.“ Wenn ich auf die Märkte schaue, kommt mir dieser Spruch in den Sinn, der Lenin zugeschrieben wird. Ich weiß, man sollte immer vorsichtig sein, gerade an der Börse. Schnell können sich die Dinge auch wieder ändern. Aber aktuell schaue ich mit einer – wie könnte man es nennen? Fassungslosigkeit, Unglauben, Staunen? – auf die Kurse.

Bei mir verfestigt sich immer stärker der Eindruck, dass etwas im Finanzsystem ins Rutschen gekommen ist. Der Goldpreis steigt und steigt. Und nun dieser Kollaps beim Dollar: Massiv hat er in den vergangenen Tagen gegenüber dem Euro und anderen Währungen verloren. Der Wechselkurs zum Euro sank am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit Juni 2021. In der Spitze kostete ein Euro 1,2081 Dollar.