Geldpolitik am Scheideweg: Kevin Warsh und der riskante Pakt mit dem Finanzministerium
Es ist noch Zukunftsmusik. Aber ich finde es sehr spannend, welche Diskussionen darüber begonnen haben, was Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell an der Spitze der Fed tun wird. Da zeichnet sich das ein oder andere ab, was weitreichende Konsequenzen haben könnte.
Doch zuerst einmal ein kurzes Markt-Update, denn da ist gestern einiges passiert:
- Ein erneuter Rückgang bei den Software-Aktien belastete den Markt, wobei diese Komponente des S&P 500 am Tag um -2,58 % nachgab. Deutliche Verluste verzeichneten dabei IBM (-6,50 %), ServiceNow (-5,54 %), Workday (-5,66 %) und Salesforce (-4,37 %).
- Auch die Aktien von Vermögensverwaltern litten unter KI-Disruptionsängsten. Sorgen über Verdrängungen durch künstliche Intelligenz ließen Titel wie Charles Schwab (-3,83 %), Invesco (-3,11 %) und T. Rowe Price (-2,95 %) deutlich fallen.
- Der Bitcoin-Ausverkauf wiederum zog krypto-nahe Aktien nach unten. Coinbase (-5,73 %), Block (-6,09 %) und Robinhood (-8,91 %) verloren stark.
- Auf der anderen Seite steigt der Ölpreis wegen der Sorgen vor einer Eskalation im Iran-Konflikt immer weiter. Gestern übersprang dieser kurzzeitig die Marke von 70 Dollar. Auf Sicht von drei Monaten ist er knapp 11 % im Plus. Der Energie-Sektor legte um 2,59 Prozent zu.
Insbesondere zum Verständnis des Rückgangs bei Software-Aktien empfehle ich hier noch mal den Ausschnitt aus dem "Money + Mind"-Webinar mit Thierry Borgeat.
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Hier auch noch mal der Verweis auf das Zusammenspiel von Tech- und Energieaktien, über das Thierry bereits im Januar sprach. Da empfahl er, in Energie umzuschichten.
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