Bayer liefert ab – reicht das für die Trendwende?
Bayer hat im ersten Quartal ein bereinigtes EBITDA von 4,45 Milliarden Euro erzielt, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 3,93 Milliarden Euro deutlich übertrifft.
Das Konzernergebnis konnte sich sogar auf 2,76 Milliarden Euro mehr als verdoppeln, nachdem im Vorjahr noch 1,3 Milliarden Euro ausgewiesen wurden. Während das Agrargeschäft mit einem Ergebnisplus von 17,9 Prozent besonders stark zulegte, verzeichnete das Pharmasegment einen Gewinnrückgang um 7,5 Prozent, der jedoch weniger stark ausfiel als von Experten erwartet.
Bayer hebt Prognose an
Trotz eines um 2,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gesunkenen Konzernumsatzes, der vor allem auf negative Wechselkurseffekte zurückzuführen ist, legten die Erlöse währungsbereinigt um 4,1 Prozent zu. Vor diesem Hintergrund hat der Konzern seine Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Gesamtjahr 2026 auf eine Spanne von 9,4 bis 9,9 Milliarden Euro (zuvor: 9,1 bis 9,6 Milliarden Euro) angehoben.