Alphabet, Infineon & Co.: Wie viel Potenzial haben die Tech-Aktien?

Alphabet, Infineon & Co.: Wie viel Potenzial haben die Tech-Aktien?
Alphabet-CEO Sundar Pichai dpa/Toni Albir

Alphabet profitiert weiterhin von robusten Werbeerlösen und einer dynamisch wachsenden Cloud-Sparte, wobei Innovationen im Bereich Künstliche Intelligenz – etwa durch Gemini und DeepMind – zusätzliche Wachstumsimpulse liefern. 

Das Unternehmen generiert zwar hohe Cashflows, steht jedoch angesichts der notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Forschung sowie zunehmender regulatorischer Risiken vor Herausforderungen, die das Chancen-Risiko-Verhältnis beeinflussen.

Super Micro Computer hat sich als einer der Hauptprofiteure des KI-Infrastrukturbooms etabliert, insbesondere im Servermarkt, der von der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung geprägt ist. 

Trotz der starken Wachstumsdynamik bleibt die Aktie durch hohe Volatilität und Margendruck gekennzeichnet; zudem werden immer wieder Fragen zum Vertrauen in Management und Geschäftsmodell laut, was die Bewertung erschwert.

Infineon wiederum profitiert von strukturellen Trends wie Elektromobilität, dem Ausbau erneuerbarer Energien, der Digitalisierung von Rechenzentren und einer starken Position bei Leistungshalbleitern. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens bleibt jedoch stark abhängig von zyklischen Märkten und umfangreichen Investitionsprogrammen. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Index Radar.

Angesichts der Kursrally der vergangenen Monate stellt sich bei allen drei Unternehmen die Frage, wie viel weiteres Kurspotenzial angesichts der bereits eingepreisten Wachstumserwartungen noch besteht – zumal sich die Titel zwar an den zentralen Wachstumsthemen KI, Cloud-Infrastruktur, Energieeffizienz und Digitalisierung positionieren, sich aber im Chancen-Risiko-Profil deutlich unterscheiden.

Technische Analyse der Alphabet-Aktie

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