Krypto-Börse greift Wall Street an – was heißt das für Anleger?
Coinbase hat einen weiteren Schritt in Richtung klassische Finanzwelt gemacht. Die größte US-Krypto-Börse erklärte das Tokenisierungsprotokoll Centrifuge zum „bevorzugten Rückgrat" für tokenisierte Vermögenswerte und beteiligte sich gleichzeitig am Unternehmen.
Schon im Februar 2026 hatte Coinbase den Handel mit US-Aktien und ETFs für alle Privatkunden geöffnet. Die Marschrichtung ist eindeutig: Aus einer Krypto-App soll eine Universal-Börse werden.
Für Anleger stellt sich damit eine sehr handfeste Frage. Werden Aktien jetzt zur Blockchain-Anwendung – und ist das wirklich der Umbruch, als der er verkauft wird?
Was Coinbase gerade baut
Coinbase verfolgt seit Ende 2025 die Vision der „Everything Exchange". Der Plan hat drei Bausteine. Erstens den Handel mit echten Aktien und ETFs, der seit Februar 2026 in den USA läuft – provisionsfrei, 24 Stunden an fünf Tagen die Woche, mit Bruchteilen ab einem Dollar.
Zweitens „Coinbase Tokenize", eine institutionelle Plattform, mit der Vermögensverwalter eigene Produkte direkt on-chain auflegen können. Drittens das hauseigene Ethereum-Layer-2-Netzwerk Base, auf dem diese tokenisierten Werte landen sollen.