Diese Aktien profitieren von der jüngsten Eskalation im Nahen Osten

Diese Aktien profitieren von der jüngsten Eskalation im Nahen Osten
Trump und der Iran treiben Rüstungsaktien nach oben (Symbolbild) IMAGO/Daniel Torok/Avalon / IMAGO

Die jüngste Eskalation im Nahen Osten sorgt am Donnerstag an den Börsen für einen deutlichen Kursanstieg bei Verteidigungsaktien. Branchenprimus Rheinmetall gewinnt im frühen Frankfurter Handel rund drei Prozent, Hensoldt legt um 2,5 Prozent zu. Besonders stark ziehen Renk und TKMS an, deren Aktien um mehr als fünf Prozent steigen.

Auslöser der Kursrallye sind neue militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Laut US-Angaben griff das Militär eine Drohnenstellung in Bandar Abbas an und schoss vier Drohnen ab. Iranische Quellen berichten von einem Angriff auf einen amerikanischen Öltanker sowie auf eine US-Luftwaffenbasis in der Region.

Die anhaltenden Spannungen und gegenseitigen Angriffe schüren die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Investoren reagieren mit verstärktem Engagement in der Rüstungsbranche, die als Profiteur geopolitischer Unsicherheiten gilt. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Index Radar.

Die Aktienkurse der führenden deutschen Verteidigungsunternehmen profitieren deutlich von diesem Trend.

Technische Analyse der Rheinmetall-Aktie

Rheinmetall - 4-Wochen-Prognosemodell - HotStocks von index-radar.de HotStocks von index-radar.de

Rheinmetall hat in den vergangenen zwölf Monaten eine scharfe Kehrtwende hingelegt: Nach einem furiosen Start mit zweistelligen Kursgewinnen im Sommer 2025 folgte eine Serie abrupter Richtungswechsel, die im Frühjahr 2026 in einen beschleunigten Abwärtstrend mündeten. 

Während der DAX unbeeindruckt um knapp vier Prozent zulegte, verlor der Düsseldorfer Konzern satte 34 Prozent – ein Absturz, der den Marktteilnehmern kaum Zeit zum Luftholen ließ. Stand heute notiert die Aktie bei 1287 Euro, weit entfernt von den Hochs des vergangenen Jahres.

Schnelle Trendwende bei Rheinmetall-Aktie nicht zu erwarten

Aktuell bewegt sich der Kurs der Aktie deutlich unter der 200-Tage-Linie, die bei 1633 Euro verläuft – ein klares Signal für einen intakten Abwärtstrend. Die Distanz zum gleitenden Durchschnitt bleibt markant, und auch die Tendenz der Linie zeigt nach unten. Der Verkaufsdruck hat sich spürbar verstärkt, und von einer Bodenbildung ist bislang keine Spur zu erkennen.

Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen eine weitere Abwärtsbewegung im Bereich von minus sieben Prozent, mit einem Zielkorridor zwischen 993 Euro und 1344 Euro. 

Das Chance-Risiko-Verhältnis bleibt damit klar auf der Seite der Bären – eine schnelle Trendwende ist nach aktuellen Daten nicht zu erwarten. Wer auf eine Erholung setzt, sollte sich auf einen langen Atem einstellen.

Rheinmetall - Performance vs. Banchmark - HotStocks von index-radar.de HotStocks von index-radar.de
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