Deutsche Telekom: Spekulationen um Fusion mit US-Tochter belasten die Aktie

Deutsche Telekom: Spekulationen um Fusion mit US-Tochter belasten die Aktie
Deutsche Telekom Getty / Ollo

Die T-Aktie gerät wegen Fusionsgerüchten mit T-Mobile US unter Druck, doch die UBS hält trotz der Unsicherheit an ihrer Kaufempfehlung fest. Ein Dementi der Telekom könnte laut Analysten die nervösen Anleger beruhigen und dem Kurs kurzfristig neuen Schwung verleihen. So prognostiziert das technische Analyse-Modell von index-radar.de die weitere Kursentwicklung. Ein Capped-Bonus-Zertifikat bietet eine Renditechance von 20,7 Prozent pro Jahr.

Die jüngste Schwäche der Aktie der Deutschen Telekom wird am Markt vor allem auf die Befürchtung zurückgeführt, das Unternehmen könne eine Fusion mit T-Mobile US anstreben. Diese Spekulationen haben bei Anlegern für Unsicherheit gesorgt und den Kurs belastet. Laut Einschätzung eines UBS-Analysten könnte ein klares Dementi der Telekom bezüglich solcher Fusionspläne dem Aktienkurs kurzfristig Auftrieb verleihen und die aktuelle Nervosität der Investoren dämpfen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Index-Radar.

Trotz der anhaltenden Gerüchte hat die UBS ihre positive Einschätzung für die Deutsche Telekom bekräftigt und das Kursziel bei 36,60 Euro belassen. Die Kaufempfehlung (‚Buy‘) bleibt bestehen, da aus Sicht der UBS das Unternehmen strategisch gut aufgestellt ist.

Auch die am Markt diskutierten Wettbewerbsrisiken durch eine potenzielle Fusion von Charter Communications mit einem Satellitenbetreiber bewertet der Analyst als wenig bedrohlich für die Deutsche Telekom. Die Auswirkungen auf das Wettbewerbsumfeld werden als begrenzt eingeschätzt, sodass aus Sicht der UBS keine wesentlichen Belastungen für die Geschäftsentwicklung der Telekom zu erwarten sind.

Technische Analyse der Deutsche Telekom-Aktie von index-radar.de

Deutsche Telekom - 4-Wochen-Prognosemodell - HotStocks von index-radar.de HotStocks von index-radar.de

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten eine beachtliche Talfahrt hingelegt: Während der DAX leicht zulegte, sackte das DAX-Schwergewicht im Telekomsektor um fast ein Viertel ab. Besonders die letzten Wochen waren geprägt von massivem Verkaufsdruck, der den Kurs auf den tiefsten Stand der letzten zwölf Monate drückte – aktuell notiert die Aktie bei 23,95 Euro. Unsere Daten belegen, dass der Bonner Telekommunikationsriese damit klar hinter dem Markt zurückbleibt und sich von kurzlebigen Rallyes nicht nachhaltig erholen konnte.

Technisch betrachtet steht die Aktie heute deutlich unter ihrer 200-Tage-Linie, die bei 28,91 Euro verläuft – der aktuelle Abstand markiert ein klares Warnsignal. Die Durchschnittslinie selbst ist mittlerweile ins Rutschen geraten und verstärkt den übergeordneten Abwärtstrend, der von zunehmendem Verkaufsdruck begleitet wird. Unsere Modelle zeigen, dass die Telekom-Aktie derzeit keinen Halt findet und sich technisch in einem angeschlagenen Zustand befindet.

Für die kommenden vier Wochen erwarten wir keine Entspannung: Die Prognose sieht die Aktie im Bereich zwischen 21 und 27 Euro, der zentrale Erwartungswert liegt bei einem leichten Minus von 0,3 Prozent. Der Abwärtstrend bleibt damit intakt, und der Korridor nach unten ist weit offen. Wir sehen klare Signale, dass die nächsten Wochen von Unsicherheit und anhaltender Schwäche geprägt sein werden.

Deutsche Telekom - Performance vs. Banchmark - HotStocks von index-radar.de HotStocks von index-radar.de

Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen (“Prognose-Ränder”) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.

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