Das "Geld als Problemlöser"-Paradox
Vor einer Zeit sprach der Komiker Conan O'Brien in einem Podcast darüber, warum er nicht für Privatflüge bezahlt – obwohl sein Vermögen auf 200 Millionen Dollar geschätzt wird. O’Brian sagte:
„Meine Regel lautet: Ich fliege im Privatjet, wenn jemand anderes dafür bezahlt... Es mag verrückt klingen, aber ich mag es wirklich, durch die Sicherheitskontrolle zu gehen und mit den Leuten von der Flughafensicherheit zu plaudern. Es macht mir nichts aus, den Gürtel abzunehmen. Ich mag es, mit anderen Reisenden gemeinsam in der Welt zu sein.“
Eine der Antworten auf den Clip teilte ein Zitat von Abigail Disney, der Enkelin von Disney-Mitbegründer Roy Disney (Walts Bruder), die eine ähnliche Ansicht vertrat:
„[Privatjets] ermöglichen es einem, einer gewissen Realität aus dem Weg zu gehen. Man muss nicht durch ein Flughafenterminal gehen, man muss nicht interagieren, man muss nicht geduldig sein, man muss sich nicht unbehaglich fühlen. Das sind aber die Dinge, die uns daran erinnern, dass wir menschlich sind.“
In diesem Text geht es nicht um Privatjets. Versprochen. Aber es geht um eine viel nachvollziehbarere und breiter anwendbare Idee, für die sie stehen. Dies ist ein Text über das obsessive Streben nach Bequemlichkeit und die versteckten Schulden, die dadurch in deinem Leben entstehen.